20 September

Der Spion

Der amerikanische Schriftsteller und Peking-Korrespondent des „New Yorkers“, Peter Hessler, hatte den chinesischen Führerschein erworben und fuhr in einem „City Special“ genannten Wagen über Land. An einer verlorenen Kreuzung in der Provinz Gansu hielt ihn ein Polizist an: „,Schaut euch das an!‘, rief er grinsend den anderen Beamten zu. ,Dieser Kerl ist Ausländer!‘“ Dann wollten sie neben dem chinesischen auch seinen amerikanischen Führerschein sehen – allgemeine Aufregung. „,Warum sind sie hier?‘, wollte ein Beamter wissen. ,Ich fahre einfach herum. Tourismus.‘ – ,Wie haben sie Chinesisch gelernt?‘ – ,Ich lebe hier seit Jahren.‘ – ,Sie müssen ein Spion sein‘, sagte er.

Die anderen griffen lachend den Refrain auf: ,Er ist ein Spion! Er fährt herum, er kann Chinesisch – Er muss ein Spion sein! Ein Spion! Ein Spion!‘ Der Polizist schüttelte sich vor Lachen und gab mir beide Führerscheine zurück. Ich brauchte eine Weile, um meine Sprache wiederzufinden. Ich fuhr los und konnte im Rückspiegel beobachten, wie die drei sich gegenseitig Klapse versetzten. Sie knufften sich und riefen lachend: Ein Spion! Ein Spion!“

Mehr über das Buch "Über Land" von Peter Hessler im Artikel "Kuschen kommt aus der Mode" bei der FAZ

Fußballderby: China gegen Deutschland

Eines der schoensten Erlebnisse fuer uns Austauschschueler (und vorallem fuer uns Jungs) in Shanghai war das "internationale Fussballderby" zwischen der Tianshan-Obermittelschule und dem IGG.

Die Schule besitzt einen riesigen Kunstrasenplatz, der wunderbar zu bespielen ist. Es ist einer der schoensten Fussballplaetze die ich je gesehen habe.

Es spielten 8 IGGler gegen 11 Chinesen was aber am Ende nicht mehr der Fall war. Die Chinesen koennen zwar Fussball spielen aber sie haben noch nicht ganz den Sinn des Teamplays erkannt, was wir natuerlich ausnutzten und unsere Gegner richtig herspielten. Allerdings war es auch sehr anstrengend, denn bei 29 Grad und unbeschreiblicher Luftfeuchtigkeit moechte ich so schnell nicht mehr spielen. Als die Chinesen merkten ,dass sie keine Chance haben gegen uns "Profifussballer" holten sie Verstaerkung und ehe wir es bemerkten spielten wir nun gegen 20 Chinesen, was aber nicht sonderlich schlimm war weil wir am Ende dann doch 5:1 gewonnen haben. 

 

18 September
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Sportplatz an der Tianshan Middle School

Farewell Party

Sophie März meldet sich nochmals: Heute war unser letzter Tag in der Tiansan Middle School. Gegen halb 10 hatten wir Farewell Party. Wir Deutschen haben verschieden bayrische Taenze, sowie Lieder, Raps und Wiesenhits vorgefuehrt und unsere lieben Chinesen sangen uns ebenso etwas vor, bzw spielten typisch chinesische Instrumente und tanzten Hip-Hop. Danach lernten wir, wie man eine Art 'Chinesische ravioli' macht. Gegen 13.00 Uhr hatten wir dann unsere offizielle Shopping-time =) MIt vollen Tueten sind wir dann alle gemeinsam zum Essen gegangen und zum Abschluss waren wir im KTV.

Ich fand es einen sehr schoenen 'Abschlusstag' mit allen aus unserer wirklich netten und lustigen Truppe!                                                                                                                                           

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Pudong Skyline by night - we have to say good-bye

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